Pädagogisches Konzept

Eine mögliche Antwort auf die Frage »Wie gewinnt man Kinder für das Lernen?« ist die Lehre Maria Montessoris: »Das Kind ist Baumeister seiner selbst.« Diese besondere Unterrichtsform ermöglicht dem Kind, in seinem Tempo und gemäß dem individuellen Entwicklungsstand zu lernen. Die soziale Kompetenz wird durch das gemeinsame, altersübergreifende Lernen gefördert und gestärkt.

Hierbei schaffen die eingesetzten Montessori-Materialien an unserer Schule eine hohe Methodenvielfalt, mit der den Kindern ermöglicht wird, die vorgegebenen Unterrichtsziele gemäß Lehrplan zu erarbeiten. Die Materialien unterstützen sie dabei in der Entwicklung ihrer Motorik und Sensorik, also »das Lernen mit allen Sinnen«.

Seit 2002 liegt an der Müggelsee-Schule auf der Montessori-Pädagogik ein besonderer Schwerpunkt. Inzwischen wird jeweils eine Klasse pro Jahrgang montessori-orientiert unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2005/06 wird in den Klassen 1–3 jahrgangsübergreifend gelernt.

Schlüssel der Lebens- und Lernorganisation an unserer Schule bilden folgende zentrale Vorstellungen Maria Montessoris:

  • Das Kind bewegt sich frei im Klassenraum in einer vorbereiteten Umgebung, die zu vielfältigen Tätigkeiten anregt und die Selbsterziehung und das Eigenstudium des Kindes ermöglicht.
  • Die Lehrerin ist Teil dieser Umgebung, sie prägt diese durch das Angebot passender Arbeitsmaterialien und versucht durch Beobachtung des Kindes als Mittler zwischen Material und Schülern zu dienen.
  • »Die Kinder sind frei zu arbeiten«: Wir streben für unsere Kinder eine selbstbestimmte, doch disziplinierte Arbeitshaltung an. Dazu gehört:
    • sich an Dinge heranzuwagen, die herausfordern,
    • Aufgaben durchzuhalten, auch wenn es Probleme gibt,
    • und sich der Sache des Lernens verpflichtet fühlen.

In den Klassen 4 bis 6 wird altershomogen unterrichtet.